Meldung der JPHMA, 14. März 2011 >> Bericht 1. April 2011 >> Bericht 2. April 2011 >> Bericht 3. April 2011
 

Bericht: Hilfsmaßnahmen für die Erdbebengebiete am 1. April 2011(1), in Fukushima

Torako Yui und Ihr Team besuchen Fukushima, Sendai und Morioka
 
Wir fahren um 6 Uhr beim JPHMA los.
Der Himmel wolkenlos und wir brechen in Richtung Tohoku auf.
Das Team wird von der Vorsitzenden der JPHMA, Frau Torako Yui und Mitarbeitern der Homöopathischen Vereinigung Japans und des japanischen Instituts für Homöopathie geleitet. Sie führen Hilfsgüter und homöopathische Medikamente mit.
8.00 Uhr „Wir kommen!“    
   
 
10.30 Uhr „Darüber regen wir uns nicht auf!“  
Der Geigerzähler zeigt eine enorm hohe Strahlung jenseits des messbaren Bereichs an.
 
11.00 Uhr „Ich hoffe, das hilft, den Fluss so weit wie möglich zu reinigen.“
Torako Yui verteilt homöopathische Mittel, potenzierte radioaktive Stoffe (Cadmium sulfuricum, Sol., Plutonium, Kalium jodatum, Radium bromatum, Uranium nitricum, Caesium) und Mittel gegen PTSD(2) (Posttraumatische Belastungsstörung) im Wasser eines Flusses, der zum Standort der Kernkraftwerke und weiter durch das Land von Fukushima zum Pazifik fließt.
     
12.00 Uhr „Kaufen Sie Birnen aus Fukushima!“
Torako Yui besucht eine Obstplantage in Fukushima.
Sie lässt sich die Situation der Einwohner während des Erdbebens und die aktuelle Lage der Menschen schildern.
Sie kommen überein, dass Frau Yui einen Teil der Obstplantage mietet und mit ihrem Heilungsprojekt für den durch die Strahlung kontaminierten Erdboden beginnt.
Frau Yui verwendet eine fermentierte Flüssigkeit namens „Active Plant“, eine komposthaltige Biomasse mit Käferlarven und Sonnenblumenkernen.
     
 

14.00 Uhr „Wir arbeiten gemeinsam an der Gesundung unseres Volkes“
Torako Yui besuchte die Präfektur von Fukushima und überreichte ihre Spende von 1.000.000 japanischen Yen von JPHMA-Mitgliedern und Homöopathie-Freunden aus der ganzen Welt.
Die Menschen dankten ihr unter Tränen - auch Torako Yui hatte Tränen in den Augen.

 
Als wir nach Fukushima hinein fuhren, sahen wir, dass viele Häuser ohne Dächer waren. Durch das Erdbeben waren auf den Straßen viele Bodenwellen entstanden. Unser Auto wurde durch eine unerwartete Straßensperre gestoppt, daher kamen wir eine halbe Stunde zu spät.
 

Begegnung mit den Menschen in Fukushima
Obwohl ihr Besuch sehr kurzfristig angekündigt worden war, wurde Torako Yui von einer großen Menschenmenge erwartet. Torako Yui betonte, wie sehr sie von der Not der Menschen in Fukushima betroffen sei und wie sehr sie sie mittrage. Sie  sprach ihnen Mut zu und gab Hinweise für konkrete und wirksame Maßnahmen im Umgang mit der Angst. Die Menschen dankten Frau Yui für ihren Besuch in dieser schweren Zeit.

   

Hilfsmaßnahmen gegen die Strahlung und Hinweise zur Erhaltung der seelischen Gesundheit
Frau Yui lehrte die Reinigung des kontaminierten Bodens und des verstrahlten menschlichen Körpers. Sie berief sich auf das Wissen aus den Erfahrungen von Hiroshima, Nagasaki und Tschernobyl.

Sie informierte uns über die Möglichkeiten einer homöopathischen Behandlung sowohl für die körperliche als auch für die psychische Symptomatik.
   

Überraschende Abschlussfeier für die Studenten der „Japan Royal Academy of Homeopathy“
Infolge der Katastrophe konnten 3 Studenten aus Fukushima nicht zu ihrer Abschlussfeier nach Tokio kommen.
Daher initiierte Frau Yui die Abschlussfeier in Fukushima als Überraschung. Alle waren tief bewegt, als sie zu den Studenten sprach und sie umarmte.

Alle Teilnehmer erhielten kostenlos homöopathische Mittel, Bücher über homöopathische Behandlung, Trockenfrüchte und -gemüse, Sonnenblumenkerne und Mineralwasser aus den natürlichen Quellen der Tohya-Farm.
Wir hoffen, dass die Menschen in Fukushima ihre Not überwinden und sich von dieser größten, noch nie da gewesenen Katastrophe Schritt für Schritt erholen können.

Sponsoren: Homeopathy Japan Co. Ltd, Homeopathic Publishing Co. Ltd, Institute of Homeopathy Co. Ltd.
     

Feedback

  • Ich fühle mich sehr ermutigt durch die Energie und den Einsatz von Torako Yui. Wir sind sehr dankbar, dass sie sich trotz ihrer vielen Arbeit die Zeit genommen hat, hierher zu kommen. Ich möchte mich ebenso wie sie für Japan und Fukushima einsetzen.
  • Wir sollten keine Angst vor der Strahlung haben, sondern akzeptieren, dass wir hier leben und das tun, was getan werden muss, wie es uns Torako Yui vorlebt. Der Sinn des Lebens ist nicht nur, ein langes Leben zu haben.
    Ich habe meine Aufgabe im Hier und Jetzt. Als Vermächtnis von Fukushima werde ich mich für einen Wechsel von der Atomkraft zu anderen natürlichen Energien einsetzen. Und natürlich auch für die Homöopathie!
  • Was ich heute gelernt habe, war sehr hilfreich. Von nun an werde ich trotz allem glücklich leben und an meine natürliche Heilkraft und die Wirkung homöopathischer Mitteln glauben. Es lebe Torako Yui! Es lebe die Homöopathie!
  • Vielen Dank für heute. Ich kann Ihnen gar nicht genug danken. Ich fühle mich ermutigt. Ich habe viel gelernt.
    Ich glaube, wir sollten immer mehr nach innen schauen. Wir werden unseren Bauernhof auf natürliche Landwirtschaft umstellen. Wir brauchen die Homöopathie!
  • Es macht mich glücklich, Torako Yui hier zu sehen. In einer Situation, wo sich selbst TV-Reporter aus Angst vor Strahlung nicht hierher trauen, wo man nur unter großen Schwierigkeiten Medikamente bekommt, macht es mir Mut, dass  Torako Yui zu uns gekommen ist, um uns mit ihren homöopathischen Mitteln zu unterstützen  und unsere Erde zu reinigen und zu heilen. Ich werde von nun an ebenfalls mein Bestes versuchen.
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(1) Erdbeben an der Pazifik-Küste vor der Tohoku-Region am 11. März 2011. Das Epizentrum lag vor der Küste der Präfektur Miyagi, etwa 370 Kilometer nordöstlich von Tokio und 130 km östlich von Sendai.

(2) PTSD= Posttraumatische Belastungsstörung

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Bericht: Hilfsmaßnahmen für die Erdbebengebiete am 2. April 2011, in Sendai

 
7.00 Uhr „Kein Benzin!“
Torako Yui bricht in Richtung Sendai auf. Als wir in Kunimi tanken wollten, war das Benzin gerade ausgegangen, kurz bevor wir ankamen, und in Sugao wartete eine lange Menschenschlange an der Tankstelle.
 
Die Menschen in Miyagi brauchen dringend Benzin!
Noch immer gibt es im Bereich der Küste Nachbeben der Stufe 4,0 auf der japanischen Skala und teilweise sind Evakuierungen nötig.
     
9.30 Uhr „Ich bin fassungslos ...“
Wakabayashi-ku, Sendai City wurde vom Tsunami heimgesucht.
Als wir die Ost-Sendai-Straße überquerten, stellten wir fest, dass die ganze Region völlig  zerstört war. Solange wir im Auto saßen, hatte es uns nicht so sehr betroffen. Aber sobald wir ausstiegen, spürten wir tiefe Trauer und es ging uns durch Mark und Bein.
Wir verteilten unser Erdheilungsmittel und beteten für den Frieden der Seelen.
Es ist ein totales Chaos von umgestürzten Bäumen, zerstörten Häusern und Wasser, das von der Flutwelle zurückgeblieben ist. Wo sollen wir anfangen?

Ich vermute, dass hier früher Reisfelder waren. Aber genau kann man das in diesem Chaos nicht mehr feststellen.

Eingestürzte Gebäude, Zerstörung überall. Nur die Trümmer auf der Straße waren weggeräumt.
Im Moment sehen wir kein Leben und keine Hoffnung - dennoch glaube ich, dass von nun an neues Leben und neue Hoffnung keimen werden.
 
Wir fahren weiter in Richtung Miyagi, um unsere Geldgeschenke aus ganz Japan dorthin zu bringen

11.00 Uhr:

1 Mio Japanische Yen wurde von den Mitgliedern des JPHMA und Homöopathieanhängern aus ganz Japan gespendet und als Katastrophenhilfe von Frau Yui an die Präfektur von Miyagi übergeben.
Nach Angaben der Mitarbeiter ist das sehr schöne Gebäude der Präfektur Erdbeben geschützt und hat nicht viel Schaden genommen, aber alle Dokumente und andere Dinge liegen im Büro verstreut.
Anscheinend wurden kaum Gebäude im Zentrum von Sendai Stadt zerstört.
Die Schäden wurden hier eher durch den Tsunami als durch das Erdbeben verursacht.
 
Die Begegnung mit den Menschen in Miyagi
In Miyagi gibt es immer noch gelegentliche Nachbeben und es gibt kein Benzin usw. Der Ort, wo wir das Seminar halten sollten, war durch das Beben beschädigt und geschlossen, aber wir konnten das Seminar trotzdem durchführen.
Die Teilnehmer brachten ihre Wertschätzung zum Ausdruck: „Vielen Dank dass Sie in einer solchen Situation nach Miyagi gekommen sind.“
Torako Yui ermutigt die Mitglieder mit ihrer Botschaft.
     

Vortrag über Hilfsmaßnahmen gegen die Strahlung und Hinweise zur Erhaltung der seelischen Gesundheit
Torako Yui leitete die Teilnehmer zur Reinigung des kontaminierten Bodens und des verstrahlten menschlichen Körpers an.
Sie berief sich auf das Wissen aus den Erfahrungen von Hiroshima, Nagasaki und Tschernobyl.
Sie informierte uns über die Möglichkeiten einer homöopathischen Behandlung sowohl für die körperliche Problematik als auch für posttraumatische Belastungsstörungen nach Naturkatastrophen wie Angstzustände usw. Die Teilnehmer nahmen die Ratschläge dankbar entgegen.

     

Überraschende Abschlussfeier für eine Studentin der „Japan Royal Academy of Homeopathy“
Die Abschlussfeier der RAH
Infolge der Katastrophe hatte eine Studentin aus Miyagi nicht zu ihrer Abschlussfeier nach Tokio kommen können.
Die Abschlussfeier wurde für diese Studentin ausgerichtet. Frau Yui umarmte sie und würdigte ihren Einsatz in der Ausbildung. Die Studentin war tief bewegt.

     

Feedback

  • Vielen Dank, dass Sie in dieser schweren Zeit nach Miyagi gekommen sind!
    Torako Yui hat uns die Bedeutung des Satzes: „Warum ich überleben will“ gezeigt. Alles, was ich tun kann ist, ist die Dinge zu tun, die möglich sind. Ich habe gehört, dass Kinder ihre eigene Aufgabe (Hilfe im Tierheim usw.) bekommen und sie sagen: „Wir sind froh über diese Aufgabe.“ Sie lernen wichtige Dinge, die sie in der Schule nicht lernen könnten. Wir werden Japans Zukunft retten. Ich werde meinen Kindern homöopathische Mittel geben.“
     
Torako Yui und ihre Mitarbeiter applaudieren einer Homöopathin, Frau Takahashi aus Sendai, die sich enorm für die Bevölkerung eingesetzt hat.
     
Da der normale Postdienst nicht mehr funktionierte (außer EXPACK), hatten Mitglieder der Homöopathieverbände aus Aomori Hilfsgüter wie Batterien und Daunenwesten und sogar frisches Gemüse in kleinen Päckchen mit EXPACK verschickt.
Die Menschen entlang der Route 99 waren sehr dankbar.


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Bericht: Hilfsmaßnahmen für die Erdbebengebiete am 3. April 2011, in Morioka

 
Um 7.00 Uhr verließen wir das Hotel und fuhren los in Richtung Morioka

Wir fuhren auf der Sanriku-Autobahn in Richtung Matsushima.
Zunächst besuchten wir Matsushima, einen ehemaligen Ausflugsort. Wir sahen viele schwer zerstörte Läden, aber in der Stadt wurde auch schon aufgeräumt. Die Menschen vor Ort haben hart gearbeitet. Es ist kein Tourist zu sehen. Wir haben Matsushima noch nie so ruhig gesehen. Matsushima ist auch berühmt für den Anbau von Austern und wir fürchten, dass die Fischgründe verheerende Schäden erlitten haben. Möwenschwärme flogen umher und pickten die Austern aus den beschädigten Fischgründen.
     
10:30 Uhr: Es ist unglaublich!
Wir inspizieren den Ostteil von Matsushima, wo das Unglück verheerenden Schaden angerichtet hat.
Wir konnten kaum glauben, was wir vor uns sahen: dass der Tsunami eine so entsetzliche  Katastrophe verursacht, so viele Menschenleben gekostet und fast alle Häuser zerstört hat. Torako Yui sagte: „Es sieht aus wie nach einem Bombenangriff.“
Wir wissen nicht, wo wir anfangen sollen, aber wir müssen ruhig bleiben und weiter machen.
     

Oku-Matsushima ist ca. 1 Stunde Autofahrt von Sendai Stadt entfernt.
Während wir an der Küste entlang fuhren, veränderte sich die Landschaft komplett, als wir uns der zerstörten Stadt näherten.
Am 11. März 2011 um 14:46, schlug das große Erdbeben im östlichen Teil Japans vor allem in der Gegend von Sanriku zu. Die Uhr der Touristeninformation von Oku-Matsushima blieb auf dieser Zeit stehen.
Nur 1 Sekunde vor dieser Zeit gab es eine Stadt und Menschen, die hier ihr tägliches Leben verbrachten.

     
Die eingestürzte Higashi-Matsushima-Station.  
     
Hier war der Noberuchiku-Hafen. Die Stadt ist völlig hinweggefegt worden.
Es ist eine absolut verheerende Situation und wir können nicht einmal sagen, was hier war und was für ein Leben die Menschen geführt haben, die hier lebten. Wir sind wie betäubt, wir können nicht einmal weinen und können nicht glauben, dass das alles wahr ist. Wir haben keine Worte mehr. Wir fragen uns nur immer wieder, was wir tun können.
     

Wir gießen Mittel zur Reinigung der Erde und für den Frieden der Seelen aus.


Wir verlassen den Osten Matsushimas und fahren weiter Richtung Morioka.

     

13:00 Uhr: „Wir leben in einer harten Zeit. Darum müssen wir uns gegenseitig helfen!“
Torako Yui überreicht als Vorsitzende der JPHMA im Namen der JPHMA-Mitglieder und Homöopathie-Kollegen aus aller Welt 1.000.000 Japanische Yen an das Einsatzkommando des Sozial- und Gesundheitsamtes für die Fukushima Katastrophe. Sie nahmen das Geld entgegen, obwohl Sonntag war und das Amt eigentlich geschlossen war und bedankten sich vielmals - viele Militärfahrzeuge parken vor dem Präfektur-Büro.

     

Begegnung mit den Menschen in Fukushima - Hilfsmaßnahmen gegen die Strahlung und Hinweise zur Erhaltung der seelischen Gesundheit

 

Odette-Platz, Begegnung mit den Menschen in Iwate
Treffen mit den Menschen in Fukushima
Im Amtsbezirk (Präfektur) von Iwate wurden Berichten zufolge 3500 Menschen getötet; 4500 werden noch vermisst.
Da dieses Seminar sehr kurzfristig anberaumt worden war, erwarteten wir nur wenige Teilnehmer, aber viele alte und junge Menschen, bei denen es sich herum gesprochen hatte, warteten am Veranstaltungsort. Es gab nicht genug Plätze und wir mussten improvisieren.

Als Torako Yui eintraf, war es sehr beeindruckend zu sehen, wie Studenten und Homöopathen weinend zu ihr hin liefen, um ihre Dankbarkeit auszudrücken. Torako Yui, die das am meisten betroffene Gebiet entlang der Sanriku Küste kurz vor dem Vortrag besucht hatte, las mit bebender Stimme ein selbst verfasstes Gedicht vor, in dem sie all der Menschen gedachte, die durch diese Katastrophe ihr Leben lassen mussten.

Wenn Menschen zu starke Erschütterungen erleben, sind sie oft wie betäubt und können nicht einmal mehr weinen, sie können die Realität nicht akzeptieren. Wir konnten sehen, wie die Teilnehmer durch die Wirkung von Torako Yuis Rede allmählich entspannter wurden.

   
Hilfsmaßnahmen gegen die Strahlung und Hinweise zur Erhaltung der seelischen Gesundheit

Torako Yui erklärte den Zuhörern, wie das Wissen aus den Erfahrungen von Hiroshima, Nagasaki und Tschernobyl genutzt werden kann und sprach über den homöopathischen Ansatz zur Reinigung des kontaminierten Bodens und des verstrahlten menschlichen Körpers.

Sie klärte ihre Zuhörer über die Möglichkeiten einer homöopathischen Selbstbehandlung sowohl für die körperliche als auch für die psychische Symptomatik auf, sodass sie sich vor den Auswirkungen einer posttraumatischen Belastungsstörung schützen können. In ihrem Vortrag gab sie viele Hinweise für uns, die wir nicht mehr im Einklang mit der Natur und Gott leben und so diese unerhörte Atom-Katastrophe herauf beschworen haben, und sagte, dass wir uns dessen bewusst werden müssen. Am Schluss ihrer Rede gab es großen Beifall und viele Fragen aus dem Publikum.

     
Überraschende Abschlussfeier für eine Studentin der „Japan Royal Academy of Homeopathy“
Zusammen mit allen Teilnehmern wurde die Abschlussfeier für eine Studentin gehalten, die
infolge der Katastrophe nicht zur Feier nach Tokio hatte kommen können. Torako Yui umarmte sie und feierte ihren Erfolg, den sie durch ihren harten Einsatz in den letzten vier Jahren erreicht hatte. Die Studentin dankte ihr unter Tränen für die Zeremonie.

Wir alle fühlten mit der Bevölkerung von Iwata. Torako Yui hat mit ihrer 3-tägigen Hilfsaktion für Tohoku großes Aufsehen erregt.
Wir nehmen das göttliche Joch an. Den Menschen, die in dieser Katastrophe Schaden genommen haben, wird das zuerst bewusst. Da die Menschen in Tohoku beharrlich sind und durchhalten können, werden sie die Kraft finden, diese Prüfung zu überwinden. Wir, die  Mitglieder der JPHMA hoffen, dass sich der Keim der Homöopathie in Iwata ausbreiten und die Erde und die Herzen der Menschen heilen wird. Wir hoffen, dass die Homöopathie den Menschen einst zu ihrem Glück verhelfen wird, indem sie zu ihrer natürlichen Heilkraft zurück finden, den Glauben an sich und ihren Körper wiedergewinnen und dieses Wissen an die nächsten Generationen weitergeben.

Homöopathische Mittel und Homöopathiebücher, getrocknetes Obst und Gemüse, Bio-Soja-Paste, Sonnenblumenkerne und Wasser aus Toya usw. wurden von der JPHMA an alle Bewohner der 3 Amtsbezirke (Präfekturen) von Tohoku ausgegeben.
Sponsoren: Homoeopathy Japan Ltd., Homoeopathic Publishing Corporation Ltd., Homoeopathic Institution Ltd.

Unter der Schirmherrschaft der JPHMA wurden weiterhin Kurzberatungen von professionellen Homöopathen und Homöopathiestudenten angeboten, die sich um die vielen durch die Katastrophe traumatisierten Menschen kümmerten.

     

Feedback

  • Vielen Dank für den wunderbaren Vortrag. Ich schätze es sehr, dass sie Ihre Seminare kostenlos halten.
  • Ihre kraftvolle Stimme hat mich aufgemuntert und mir die Kraft zum Weiterleben gegeben. Ich möchte mein Bestes tun, um mit Weitblick und Dankbarkeit in Morioka zu leben. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie den weiten Weg hierher auf sich genommen und unsere Erde gereinigt und geheilt haben.
  • Ihr heutiger Vortrag lässt mich darüber nachdenken, wie ich von jetzt an leben will. Ich werde bald ein Baby haben, daher bin ich besorgt wegen der Strahlenbelastung. Ich möchte mich mithilfe von homöopathischen Mitteln auf die Geburt meines Kindes vorbereiten, um in einem friedlichen Geisteszustand zu sein. Wahres Glück entsteht nicht durch Gut und Geld, sondern indem ich zu mir selbst finde.
  • Ich werde mein Immunsystem durch Homöopathie stärken, um angstfrei mit der Situation umgehen zu können. Ich möchte mehr über die Homöopathie lernen.
  • Torako Yuis Worte haben mein Herz berührt. Sie gaben mir ein Gefühl des Friedens, lehrten mich, niemals aufzugeben und schenkten mir gute Energie. Vielen Dank!
     

18:00 Uhr: Rückkehr nach Tokio
 
Wir konnten diesen Hilfseinsatz in Fukushima, Miyagi und Iwata unversehrt abschließen.
Allen Menschen, die wir in diesen 3 Tagen getroffen haben, haben wir versprochen, dass wir etwas aus diesem Leiden lernen werden und mutig weiterleben wollen.
Torako Yui besuchte viele der betroffenen Gebiete, gab homöopathische Mittel für die Ruhe der Seelen und betete für sie aus tiefstem Herzen.

Sie bekämpfte die Kontamination durch die Strahlung und brachte die gesammelten Spenden zu den Orten, um die Menschen und die betroffenen Landstriche zu unterstützen. Wir hielten Seminare, an denen mehr als 300 Menschen teilnahmen und hoffen, dass diese Homöopathie-Seminare neuen Lebensmut, Hoffnung und Energie geben konnten - nicht nur für die Menschen in den Orten, die wir besucht haben, sondern auch für die Menschen in allen betroffenen Gebieten von Tohoku.
     
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