Erfolgreiche Leptospirose-Prophylaxe mit Homöopathie

 

Die Zeitschrift Homeopathy berichtete über die erfolgreiche Leptospirose-Prophylaxe in Kuba unter Einsatz homöopathischer Mittel, die durch eine groß angelegte Untersuchung dokumentiert wurde. Die Studie erstreckte sich auf die gesamte kubanische Bevölkerung (ca. 11 Millionen Menschen) und ist damit die größte Untersuchung über die Wirkung homöopathischer Arzneimittel, die bisher durchgeführt wurde. Die Ergebnisse belegen signifikant die Wirkung der eingesetzten homöopathischen Mittel in der Verhütung und Behandlung dieser schweren Infektionskrankheit. Durch den rechtzeitigen Einsatz von Homöopathie konnte der Ausbruch einer Pandemie verhindert werden.

   
Junge Ratte
©Dieter-Rycek/PIXELIO

Bei der Leptospirose handelt es sich um eine durch Leptospiren verursachte Infektionskrankheit, die durch Nager (Ratten, Mäuse) auf den Menschen übertragen werden kann. Menschen infizieren sich durch Kontakt mit kontaminiertem Wasser. Trotz ihrer weltweiten Verbreitung ist die Leptospirose in erster Linie eine Tropenkrankheit, die hauptsächlich während der Regenzeit auftritt.

Ausbreitung und Inzidenz(1) der Leptospirose werden durch die kubanischen Gesundheitsbehörden engmaschig überwacht. Die Häufigkeit von Neuerkrankungen steht erwiesenermaßen im Zusammenhang mit den sintflutartigen Regenfällen der Regenzeit und den darauf folgenden Überschwemmungen.

 

Ende des Jahres 2007 stand den Behörden nur noch Impfstoff für 15.000 Hochrisiko-Personen zur Verfügung. Die kubanische Regierung reagierte auf die sich anbahnende Gefahr einer Pandemie mit dem Beschluss, die gesamte Bevölkerung der gefährdeten Regionen prophylaktisch mit homöopathischen Mitteln behandeln zu lassen. Es wurden alle Erwachsenen und alle Kinder, die über ein Jahr alt waren, behandelt. Für die homöopathische Prophylaxe und Behandlung wurde eine Nosode verwendet, die aus inaktivierten Erregern gewonnen worden war. Das kubanische „National Vaccine Institute“ stellte diese  Nosode zur Verfügung.

 
Dieses homöopathische Mittel wurde an die 2,3 Millionen Einwohner der erfahrungsgemäß am stärksten betroffenen Provinzen verteilt. Nach der Mittelgabe sank die Anzahl der infizierten Personen innerhalb einer Woche von 38 auf 4 von 100.000. Es infizierten sich also signifikant weniger Menschen, als die Gesundheitsbehörde nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre erwartet hatte.
 

In der Bevölkerung der Provinzen, die keine Prophylaxe mit homöopathischen Nosoden bekommen hatten (8,8 Millionen Menschen), infizierten sich die Einwohner im gleichen Zeitraum im selben Maße wie in den Vorjahren, d.h. es erkrankten mehr als 4 Mal so viele Menschen wie in den Homöopathie-Provinzen.

 

Indessen war in den Homöopathie-Provinzen auch im folgenden Jahr (2008) ein Rückgang der Inzidenz um 84% zu verzeichnen und es ließ sich kein Zusammenhang mehr zwischen Regenzeit und Erkrankungshäufigkeit feststellen.
In den Provinzen, deren Bevölkerung keine homöopathische Prophylaxe erhalten hatte, stieg dagegen auch im Jahr 2008 die Inzidenz um 22% an.

 

Dr. Sara Eames (Präsidentin der Fakultät für Homöopathie) spricht sich für weitere Untersuchungen zum Einsatz homöopathischer Infektionsprophylaxe und Pandemieverhütung aus, um die Ausbreitung von Seuchen, des „Fluchs der Menschheit vor allem in den Entwicklungsländern“ zu stoppen: „Alles, was die Ausbreitung tödlicher Infektionskrankheiten einzudämmen vermag, schnell verfügbar, sicher und preiswert ist, muss ernst genommen und untersucht werden.“

Auch Dr. Peter Fisher (Herausgeber der Zeitschrift „Homeopathy), plädiert für weiter gehende Forschungen über den Einsatz von Homöopathie in der Infektionsprophylaxe und Pandemieverhütung, nicht zuletzt, weil mit Homöopathie eine kostengünstige Prophylaxe möglich geworden ist – ein im Hinblick auf die Finanzlage der Entwicklungsländer nicht unerheblicher Faktor. Er sagt den Ergebnissen dieser umfangreichen Studie, sofern sie sich bestätigen, eine große Breitenwirkung voraus.
 
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(1) Häufigkeit von Neuerkrankungen
 
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