Grippeprävention und Homöopathie

GRIPPE-PRÄVENTION UND HOMÖOPATHIE

Grippeepidemie 1918: Homöopathie als Rettung

Von Julian Winston

Schiff

Transporter

Man nannte sie "die Große Weiße Pest“ (so wurde auch die Lungentuberkulose vor der Zeit der Antibiotika bezeichnet). Es ist schwer, sich das verheerende Ausmaß der Grippe-Epidemie 1918-19 vorzustellen. Leute, die diese Epidemie übererlebt haben, berichteten, dass jemand, der morgens noch völlig gesund war, am Abend bereits tot sein konnte.

D. H. A. Roberts war damals Schiffsarzt auf einem Truppentransporter. Ein anderes Schiff dockte an, um überzählige Särge zu erbitten - so hoch war die Sterblichkeit. Bei seiner Rückkehr in den Hafen sagte der Kapitän zu Roberts, "Habt ihr alle eure Särge gebraucht?" Worauf Roberts, der auf seinem Schiff homöopathisch behandelt hatte, antwortete: "Ja, aber wir haben nicht einen einzigen Mann verloren!"

Der folgende Text ist ein Auszug aus einem Artikel mit dem Titel "Homöopathie bei Grippe" von Dr. med. W. A. Dewey, der 1920 in der Zeitschrift des amerikanischen Instituts für Homöopathie  erschien.

Dean W. A. Pearson aus Philadelphia sammelte 26.795 Grippefälle, die von homöopathischen Ärzten behandelt wurden; die Sterblichkeitsrate lag bei 1,05 %, während die durchschnittliche Sterblichkeit bei schulmedizinischer Behandlung damals 30 % betrug.

Dreißig Ärzte aus Connecticut haben auf meine Bitte um Daten geantwortet. Sie meldeten 6.602 Fälle mit 55 Todesfällen; das ist weniger als 1 %.

 

Krankenhaus

Krankenhaus

 

-Im Transportdienst betreute ich unterwegs 81 Fälle. Alle 81 wurden wieder gesund und konnten an Land gehen. Alle waren homöopathisch behandelt worden. Ein anderes Schiff verlor auf seiner Reise 31 Mann. - H. A. Roberts, Doktor der Medizin, Derby, Connecticut

 

-In einer Fabrik mit 8.000 Arbeitern hatten wir nur einen Todesfall. Hier wurden die Patienten nicht mit Medikamenten voll gepumpt und damit sozusagen „zu Tode behandelt“. Gelsemium war praktisch das einzige Mittel, das zur Anwendung kam. Wir benutzten kein Aspirin und keine Impfstoffe. – Dr. Frank Wieland, Maryland, Chicago.

- Ich verlor nicht einen einzelnen Grippefall; die Mortalität meiner Patienten mit  Lungenentzündungen lag bei nur 2,1 %, während andere Ärzte üblicherweise  60 % ihrer Pneumoniepatienten verloren. Salycilate, einschließlich Aspirin und Chinin, waren praktisch die einzigen Hilfsmittel aus der Schulmedizin. - Dr. Dudley A. Williams, Providence, Rhode Island

-Eintausendfünfhundert Fälle wurden von der Homöopathischen Medizinischen Gesellschaft des Bezirks Columbia gemeldet, hier wurde von fünfzehn Todesfällen berichtet. Im Nationalen Homöopathischen Krankenhaus betrug die Anzahl der Genesungen 100 %.- Dr. E. F. Sappington, Philadelphia

Krankenschwester

Krankenschwester

- Ich habe 1.000 Grippefälle behandelt. Ich besitze Aufzeichnungen, die meine Arbeit belegen. Ich hatte keinerlei Patientenverluste. Dies ist allein der Homöopathie zu verdanken! - T. A. McCann, Maryland, Dayton, Ohio.

- Ein Arzt einer Pittsburger Klinik fragte eine Krankenschwester, ob sie etwas besseres wisse als das, was er verordnete, weil er viele Fälle verlor. "Ja, Herr Doktor, hören Sie auf  mit Aspirin, gehen Sie zu einer homöopathischen Apotheke und holen Sie homöopathische Mittel." Der Arzt antwortete: "Aber das ist doch Homöopathie!" "Ich weiß, aber die homöopathischen Ärzte, für die ich gearbeitet habe, haben nicht einen einzigen Fall verloren!“ – Dr. W. F. Edmundson, Pittsburgh.

 

-Es gibt ein Medikament, das direkt oder indirekt mehr Todesfälle verursacht als die Grippe selbst. Sie alle kennen dieses Arzneimittel. Es heißt Salicylsäure. Die Geschichte des Aspirins kennt man. Doch ist es heute zu wenig bekannt, was die sedierende Wirkung von Salicylsäure für Folgen haben kann. Sie schadet doppelt. Auf indirekte Weise zusätzlich dadurch, dass solange Aspirin genommen wird, bis Entkräftung und Schwäche einsetzen und der Patient eine Lungenentzündung entwickelt. – Dr. Frank L. Newton, Somerville, Massachusetts

- Aspirin und andere Kohlenwasserstoffe werden als Verursacher vieler unnötiger Todesfälle angesehen. Das allgegenwärtige Aspirin ist die schädlichste Droge von allen. Es täuscht durch seine schnelle Wirkung bei Schmerzen eine Besserung vor, ein trügerischer Erfolg. In vielen Fällen schwächte Aspirin das Herz, setzte die Vitalität herab, erhöhte die Sterblichkeit in zunächst unkompliziert erscheinenden Fällen und verlangsamte die Heilung. In allen Fällen verdeckte es die Symptome und erschwerte die Wahl des passenden Mittels. Offenbar trägt Aspirin in keiner Weise zur Heilung von Krankheiten bei und sollte daher verboten werden. – Dr. Guy Beckly Stearns, New York

- Dreihundertfünfzig Fälle habe ich erfolgreich behandelt und nur eine Patientin verloren, die mit einer verschleppten Lungenentzündung zu mir kam, nachdem sie in vierundzwanzig Stunden hundert Aspirin genommen hatte. - Dr. Cora Smith King, Bezirk Washington

- Ich bekam eine Großpackung Aspirin mit 1.000 Tabletten, 994 zu viele. Ich verordnete nur etwa ein halbes Dutzend. Ich konnte nichts damit anfangen. Meine Heilmittel waren beschränkt. Ich gab fast ausschließlich Gelsemium und Bryonia. Ich verlor so gut wie nie einen Fall, wenn ich als Erster zum Patienten kam, es sei denn, der Patient war bereits zu einer Apotheke geschickt worden und hatte Aspirin gekauft; dann hatte ich vermutlich mit einem Fall von Lungenentzündung zu rechnen. – Dr. J. P. Huff, Olive Branch, Kentucky.

Grippeviren

Grippeviren (c) by Cynthia Goldsmith

Beim Lesen der Epidemieberichte scheint es mir, dass die meisten Todesfälle durch infektiöse Lungenentzündung herbeigeführt wurden, die sich bei denjenigen besonders verheerend auswirkte, deren Lebenskräfte durch die Einnahme von Analgetika - meist Aspirin – geschwächt waren.

Der Arzt, der mich in die Homöopathie einführte, Dr. Raymond Seidel, erzählte, dass er sich entschied, als homöopathischer Arzt bei einer Grippe-Epidemie zu arbeiten, als er in seiner Jugend Austräger für einen Homöopathen in New Jersey war. Damals war er zehn Jahre alt. Er sagte: "Ich erlebte, dass die Leute, die Aspirin nahmen, starben; etwa die Hälfte der Alkoholiker starben, und diejenigen, die homöopathische Mittel einnahmen, überlebten."

 

Homöopathie ist unschlagbar in der Behandlung von Viruserkrankungen einschließlich Grippe. Es gibt eine lange Geschichte der erfolgreichen Behandlung schwerer akuter Infektionen, besonders der Grippe, mithilfe von Homöopathie. Die homöopathische Medizin erwies sich bei der Grippe-Epidemie von 1918 als äußerst wirksam und wird sich bei jeder zukünftigen Grippe-Pandemie bewähren – genauso wie jeden Winter bei der Behandlung der aktuellen Grippe-Fälle des Jahres.

Lazaret

Lazaret

Die spanische Grippe-Pandemie von 1918 war eine Seuche, die noch schlimmer als die Beulenpest von 1347 wütete und ein Drittel der europäischen Bevölkerung dahin raffte. Weltweit tötete die spanische Grippe etwa 40 Millionen Menschen. In einigen primitiven Kulturen lag die Mortalität bei 100 Prozent.

 

Glücklicherweise hatten viele Patienten in den Vereinigten Staaten Zugang zu homöopathischer Behandlung. Ein Bericht des amerikanischen Instituts für Homöopathie 1921 dokumentiert die beeindruckenden Erfolge der Homöopathie in der schlimmsten Grippe-Pandemie der Geschichte:

SCHULMEDIZIN:
BEHANDELTE FÄLLE: 24.000 Patienten
MORTALITÄT: 28,2 %

HOMÖOPATHISCHE MEDIZIN:
BEHANDELTE FÄLLE: 26.000 Patienten
MORTALITÄT: 1,05 %

Julian Winston war einer der führenden homöopathischen Historiker. Hier ein Link zu seiner Webseite.

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Perko Homöopathische Behandlung der Grippe

Eine ausführliche Beschreibung der Spanischen Grippe und der homöopathischen Behandlung finden Sie bei:

Sandra Perko: Die homöopathische Behandlung der Grippe


 

 

 

 



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