Genius epidemicus

Aktuell angezeigte Mittel

Grippe

Anbei veröffentlichen wir Rückmeldungen zu den aktuell angezeigten homöopathischen Mitteln.

Über weitere Beobachtungen würden wir uns freuen.

5. April 2012: Rückmeldungen zur aktuellen Grippewelle Frühjahr 2012

"Vor 2 Monaten erkrankten die ersten Kinder an einer heftigen Grippe mit folgenden Symptomen:

  • Fieberfrost + 40 ° C Fieber
  • Kopfschmerzen
  • glühend rote Gesichtsfarbe/Wangen
  • schwere Augenlider
  • plötzlich eintretende heftige Halsschmerzen mit starken Schluckbeschwerden
  • teilweise beginnende Lungenentzündung
  • Verlangen nach Milch
  • Besonderheit: alle Symptome waren > mit tiefliegendem Kopf

Aufgrund des letzten Symptoms habe ich Gelsemium und Causticum ausgeschlossen. Folgende Symptome habe ich repertorisiert:

  • Allg.-Jahreszeiten-im Frühling-agg.
  • Gesicht-Farbe-rot-glühend rot
  • Allg. Influenza bei Kindern
  • Auge-Schweregefühl-Lider
  • Allg.-Liegen-Kopf-tiefliegender Kopf-amel.

Die Repertorisation ergab Calcium carbonicum. Nach der Gabe von Calc. carb. C200 sank das hohe Fieber rasch, die heftigen Halsschmerzen ließen nach und auch die große Schwäche. Wenn das Mittel gleich zu Beginn der Grippe gegeben wurde, brach die Grippe nicht richtig aus und die Patienten konnten schon am folgenden Tag wieder in den Kindergarten/Schule. Nachdem die Erwachsenen ähnliche Symptome bei der Grippe zeigten, allerdings häufig nur mit subfebrilen Temperaturen und Gliederschmerzen verabreichte ich auch Ihnen Calcium carbonicum C200 mit dem gleichen Erfolg wie bei den Kindern.

Sobald sich die Patienten nach der Grippe wieder unterkühlten, drohte bei einigen ein  erneuter Grippeausbruch. Mit einer wiederholten Gabe von Calc. carb. C200 konnte der Ausbruch der Grippe abgewendet werden."

HP Gabriele Spooren-Bunzel (SHZ-zertifiziert als Therapeutin und Dozentin)

 

5. April 2012: Rückmeldung zum aktuellen Magen-Darm-Infekt Frühjahr 2012

"Seit März 2012 treibt ein heftiger Magen-Darm-Virus mit kollapsartigen Zuständen sein Unwesen. Plötzlich einsetzende heftige Übelkeit mit leichtem Schwindel wird gefolgt von häufigem Erbrechen und/oder herausspritzendem Durchfällen, welche zu raschem Sinken der Lebenskraft, Schwindel und teilweise sogar zum Kollaps führten. Markant war der „kalte Schweiß auf der Stirn und > horizontale Lage“. Das Mittel der Wahl ist Veratrum album C200. Folgende Rubriken wurden für die Repertorisation verwendet:

  • Allg.- Kollaps – nach Diarrhoe
  • Schweiß – kalt – mit Übelkeit
  • Schwindel – begleitet von – Erbrechen
  • Magen – Erbrechen – plötzlich
  • Schweiß – kalt – während Erbrechen

Bei einsetzender heftiger Übelkeit und rechtzeitiger Gabe von Veratrum album C30 konnte das Ausbrechen des Magen-Darm-Infektes in einigen Fällen sogar abgewendet werden."

HP Gabriele Spooren-Bunzel (SHZ-zertifiziert als Therapeutin und Dozentin)

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