Die Schweinegrippe und die Asteraceaen

Thema Macht und Selbstbestimmung

Die Schweinegrippe und die Asteraceaen

Editorial zu Interhomeopathy November 2009 von Jan Scholten

Schweinegrippevirus

© axel kock - Fotolia.com

Die Schweinegrippe verbreitet sich nun schon länger als ein halbes Jahr rund um den Globus. In den Nachrichten steht dieses Thema sehr häufig im Brennpunkt. Es fällt auf, dass die Diskussion mit einem Machtkampf verbunden ist. Es geht darum, wer entscheidet, was geschehen soll, wer die Verantwortung trägt, wer den Ton angibt.

Die Frage, wer das Sagen hat, wird unter vielen verschiedenen Aspekten diskutiert. Vom politischen Standpunkt drängen die Regierungen zur Einführung obligatorischer Impfungen; sie wollen die Leute zwingen, sich impfen zu lassen. Gesellschaftlich entsteht ein gewisser Druck, den Impfrichtlinien nachzukommen.



Leute, die die Impfung ablehnen, werden häufig als verantwortungslos bezeichnet und als Gefahr für die Gesellschaft hingestellt. Es kam sogar schon die Idee auf, dass den Eltern, die die Impfung für ihre Kinder ablehnen, die elterliche Sorge entzogen werden sollte. Die Wissenschaft reagiert ebenfalls auf diesen Druck. Im Hinblick auf den Körper geht es um die Frage, wer die Oberhand hat: das Immunsystem oder der Impfstoff, der Körper oder die Trägersubstanzen des Impfstoffs. Darf der einzelne Mensch seinen eigenen Vorstellungen folgen, ist er noch Herr über seinen Körper oder nicht?

Das Thema Macht und Selbstbestimmung ist ein Hauptthema in der Familie der Asteraceae (Korbblütler), der früher so genannten Compositae. Bei dieser Familie sind Grippe und andere Krankheiten mit hohem Fieber - wie Masern - stark im Mittelbild vertreten. Eupatorium ist eins der bei Grippe gut bekannten Mittel aus dieser Familie. Bei der spanischen Grippe von 1918 zeigte es große Wirkung.



Asteraceae

Asteraceae

Selbstbestimmung ist ein Hauptthema bei den Asteraceae, der Wunsch, ein eigenständiges Leben zu führen und im Stande zu sein, seine persönlichen Aufgaben in diesem Leben zu erfüllen.

Sie können Störungen entwickeln und krank werden, wenn ihre persönliche Integrität nicht respektiert wird oder wenn ihre körperliche Unversehrtheit angegriffen wird, sei es durch Verletzungen, Wunden, Impfungen oder Operationen. Eine Impfung ist ein Eingriff, der das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringen und seine Reaktionen stören kann.

Allgemeinmediziner wissen, dass Kinder, die Masern gehabt haben, meist gesünder sind und eine bessere Abwehrleistung gegen Krankheiten zeigen. Sie sind selbstständiger und selbstsicherer. Wenn sie eine Krankheit mit hohem Fieber durchmachen, finden die Asteraceae zu ihrem persönlichen Ziel, ihrer Erfüllung und ihrem eigenen Lebensweg. Das ist ihr zentrales Thema.
Es ist typisch für diese Grippeepidemie (Schweinegrippe), dass besonders Kinder stark betroffen sind. Einer der Gründe könnte sein, dass sie nie Kontakt mit einem ähnlichen Grippe-Typ hatten, während Erwachsene schon öfter in ihrem Leben damit konfrontiert wurden. Eine andere Erklärung wäre, dass die heutigen Kinder stark durchgeimpft sind, wodurch ihr Immunsystem so aus dem Gleichgewicht geraten ist, dass es neuen Herausforderungen nicht mehr so leicht gewachsen ist.
Ob der letztgenannte Faktor eine Rolle spielt, kann leicht nachgewiesen werden. Indem man den Impfungsstatus von Kindern überprüft, die infolge dieser Grippe in ein Krankenhaus eingewiesen wurden, kann man feststellen, ob der Prozentsatz geimpfter und nicht geimpfter Kinder der prozentualen Verteilung in der Gesamtbevölkerung entspricht.

Das Interessante ist, dass die Themen Grippe und Selbstbestimmtheit sich so deutlich in der Reaktion von Gesellschaft, Politik und Bevölkerung ausdrücken!
Editorial November 2009 Interhomeopathy - zum Originalartikel

Link zur Novemberausgabe von Interhomeopathy (Englisch)

 


 




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